An der Mosel angeln heißt, einen der fischreichsten Flüsse Deutschlands vom Ufer aus erleben. Wer es richtig angeht, braucht dafür allerdings mehr als nur eine Rute.
Die Mosel gilt als einer der besten Fließgewässer für Angler in Rheinland-Pfalz. Im langsamen Wasser zwischen Koblenz und Cochem leben unter anderem Mosel-Barsch, Hecht, Zander, Karpfen, Aal und zeitweise Lachs. Reviere werden von Fischereivereinen und Berufsfischern bewirtschaftet, die Gewässer sind in Abschnitte unterteilt.
An der Mosel gilt wie überall in Deutschland: Wer angelt, braucht einen gültigen Fischereischein sowie eine Erlaubnis für das jeweilige Gewässer. Viele Vereine bieten Tages- oder Wochenkarten für Gäste an. Wer keinen Fischereischein besitzt, kann in einigen Revieren in Begleitung eines Erlaubnisinhabers mitangeln. Vor der Tour lohnt es sich, bei einem örtlichen Verein nach Karten und Revierregeln zu fragen.
Entlang der Untermosel gibt es ruhige Uferabschnitte zwischen den Weinorten, die sich für einen Angeltag eignen. Wer in der Nähe von Brodenbach urlaubt, erreicht mehrere Reviere in kurzer Fahrt – idealerweise klärt man vorab, welcher Verein die Karten für den gewünschten Abschnitt ausgibt.
Fragen Sie vor der Anreise bei der Unterkunft oder dem örtlichen Fischereiverein nach aktuellen Karten und Revieren. Achten Sie auf Schonzeiten, Mindestmaße und den Umgang mit der Angel. Wer mit Kindern angelt, wählt eher ruhige, gut erreichbare Uferstellen und begnügt sich mit einigen Stunden statt eines ganzen Tages.
Angler, die während ihres Aufenthalts in der Unterkunft hoch über dem Ort Brodenbach – dem Stabenhof – die Mosel befischen wollen, finden rund um den Ort mehrere Reviere; Erlaubniskarte und Schonzeiten klärt man vorab beim örtlichen Verein.
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Die Mosel ist einer der landschaftlich schönsten Flüsse Deutschlands und prägt eine der ältesten Weinregionen Europas. Sie verbindet in Deutschland den Charakter von Weinland, Kultur und Romantik und ist die Lebensader für Orte wie Brodenbach, Cochem und Koblenz.
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