Der Saunaaufguss ist der Höhepunkt eines Saunagangs. Wasser mit Duftzusätzen trifft auf heiße Steine, erzeugt kurzzeitig hohe Luftfeuchtigkeit und einen spürbaren Wärmereiz.
Beim Aufguss wird Wasser mit Saunaaufgüssen wie Eukalyptus, Fichtennadel, Zitrone oder Menthol auf die heißen Saunasteine gegossen. Es entsteht Wasserdampf, der die Luftfeuchtigkeit kurzzeitig erhöht und die Hautwärme intensiviert. Gleichzeitig befeuchtet der Dampf die Atemwege und bringt ätherische Noten in die Saunaluft. Der Aufguss ist kein Ritual um des Rituals willen, sondern ein gezielter Reiz, der ein gleichmäßiges und tiefes Schwitzen auslöst.
Der Wechsel zwischen trockener Hitze und feuchtem Dampf regt die Durchblutung an, öffnet die Poren und unterstützt das Hautorgan bei der Regulation. Viele Saunagänger empfinden den Aufguss als den Moment, in dem sich die Muskulatur endgültig löst. Sportlich Aktive auf der Mosel – Wanderer auf dem Moselsteig, Radfahrer auf dem Moselradweg – schätzen genau diese nachlassende Muskelspannung am Abend.
In einer privaten Sauna bestimmen Sie Timing, Duft und Intensität selbst. Es gibt keinen Saunaplan wie in einem Wellnesshotel, sondern Ihren persönlichen Rhythmus. Sie wählen den Duft nach Stimmung und Jahreszeit – frische Zitrone an warmen Sommerabenden, würzige Fichtennadel im Herbst, Menthol oder Eukalyptus bei winterlicher Kälte.
Verwenden Sie ausschließlich spezielle, verdünnte Saunaaufgüsse. Reine ätherische Öle gehören unverdünnt nicht auf die Steine, da sie brennbare Bestandteile enthalten und die Atemwege reizen können. Der Klassiker sind zwei bis drei Kellen Wasser auf die heißen Steine. Bleiben Sie nach dem Aufguss etwa zehn bis fünfzehn Minuten in der Wärme, kühlen Sie sich anschließend an der frischen Luft ab und ruhen Sie eine Viertelstunde. Wer eine Whirlpoolnutzung plant, kann sie als sanfte Nachphase einsetzen.
In der Waldsauna des Stabenhofs bestimmen die Gäste Duft, Zeitpunkt und Intensität der Aufgüsse selbst – ohne festen Saunaplan und ohne Mitgäste.
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